{"id":847,"date":"2014-06-23T19:18:35","date_gmt":"2014-06-23T17:18:35","guid":{"rendered":"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=847"},"modified":"2014-06-23T19:18:35","modified_gmt":"2014-06-23T17:18:35","slug":"tag-88-carboneras-cuenca","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=847","title":{"rendered":"Tag 88. Carboneras &#8211; Cuenca"},"content":{"rendered":"<p>(Ich habe nur \u00e4u\u00dferst langsames Internet, deswegen klappt es weder mit dem hochladen der Tourdaten, noch mit Fotos)<\/p>\n<p>Morgens ist es reichlich kalt. Ich friere sogar ziemlich. Das ist sch\u00f6n. Au\u00dferdem schieben sich langsam Wolken vor die Sonne, das ist noch sch\u00f6ner. Von mir aus muss die Sonne gar nicht mehr rauskommen. Ja, ich wei\u00df, verkehrte Welt&#8230; Heute morgen habe ich ein Fr\u00fchst\u00fcck bekommen &#8211; eine &#8222;Tostada&#8220;. Zwei Baguette H\u00e4lften, kross ger\u00f6stet und ein wenig Honig. Als der Wirt mir den Teller hinstellt, frage ich mich wo denn die Butter dazu ist. Ich kann mich gerade noch zur\u00fcckhalten, nach einem Messer zu fragen, als ich feststelle, dass der Honig eigentlich Oliven\u00f6l ist. \u00c4h? Als h\u00e4tte ich mein Leben lang nichts anderes gemacht, versch\u00fctte ich etwas Oliven\u00f6l auf dem Baguette. Beim abbei\u00dfen fliegen viele Kr\u00fcmel umher, die aber an den Oliven\u00f6lklecksen kleben bleiben. Es sind um zwanzig vor acht schon einige G\u00e4ste in dem Restaurant, die essen aber nicht, sondern trinken nur ihren Caf\u00e9 con leche. Ich wische meine \u00f6ligen Finger an der Serviette ab und hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe. Dann fahre ich los.<br \/>\nEs geht ein wenig rauf. Und dann noch etwas mehr. Die Landschaft besteht aus sanften H\u00fcgeln und vielen Feldern. Es riecht nach Thymian. Normalerweise habe ich festgestellt, dass Berge aus der Ferne immer viel schlimmer aussehen, als sie aus der N\u00e4he betrachtet sind. Nur hier scheint das dieses mal umgekehrt zu sein. Aber, und hier kommt eine kurze Erkenntnis dieser Reise, nach fast jedem Berg, den man sich hochqu\u00e4lt, gibt es auch wieder ein Tal, in das man ohne M\u00fche rollen kann. Sehr metaphorisch. Und auch etwas platt, das gebe ich zu, aber konkret hier in den Bergen g\u00e4nzlich unmetaphorisch und sehr hilfreich zu wissen. Allerdings l\u00e4sst das nat\u00fcrlich auch den etwas weniger angenehmen Schluss zu, dass man alles was man runterrollt, irgendwann auch wieder hoch muss. Das ignoriere ich vertrauensvoll positiv denkend. Bald komme ich in Cuenca an und kaufe erstmal ein. Dann setze ich mich in einen Park und warte auf eine halbwegs vern\u00fcnftige Zeit, um zu dem gegen\u00fcber liegenden McDonald&#8217;s zu gehen. Um halb zw\u00f6lf ist es soweit. Was ich erst kurz nach zw\u00f6lf wei\u00df ist, dass es bis zw\u00f6lf anscheinend nur Fr\u00fchst\u00fcck gibt. Ich hab noch nie bei McDonald&#8217;s gefr\u00fchst\u00fcckt. Ich bestelle einen Mcmuffin mit Ei und Speck. Kleines Ding. Um zw\u00f6lf andern sich die Anzeigetafeln und es gibt auch normale Burger. Ich hab ja Zeit. Und immer noch Hunger &#8230;<br \/>\nWeiter. Mit schwerem Burgerbauch zum Campingplatz, den es offenbar gar nicht mehr gibt, wie ich feststelle, als ich davor stehe. Ein \u00d6rtchen weiter ist aber ein einfaches Hotel. Gl\u00fcck gehabt, laut Google gibt es bis zum n\u00e4chsten Etappenziel kein Hotel am Wegesrand und 75km bis dahin w\u00e4re mir jetzt doch zuviel. Also schnell einchecken. Ich verstehe ihn nur soviel, als dass ich mein Fahrrad ins Restaurant schieben kann, wenn ich soweit bin. Dankbar sage ich, dass ich glaube, dass ich ihn verstanden habe. Im rausgehen sagt einer der G\u00e4ste, dass er glaubt, dass ich nicht viel verstanden habe. Naja, <em>das<\/em> hab ich verstanden. Aber recht hat er auch&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Ich habe nur \u00e4u\u00dferst langsames Internet, deswegen klappt es weder mit dem hochladen der Tourdaten, noch mit Fotos) Morgens ist es reichlich kalt. Ich friere sogar ziemlich. Das ist sch\u00f6n. Au\u00dferdem schieben sich langsam Wolken vor die Sonne, das ist noch sch\u00f6ner. Von mir aus muss die Sonne gar nicht mehr rauskommen. Ja, ich wei\u00df, &hellip; <a href=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=847\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Tag 88. 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