{"id":616,"date":"2014-05-24T23:05:25","date_gmt":"2014-05-24T21:05:25","guid":{"rendered":"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=616"},"modified":"2014-05-24T23:05:25","modified_gmt":"2014-05-24T21:05:25","slug":"tag-58-barcelona","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=616","title":{"rendered":"Tag 58. Barcelona"},"content":{"rendered":"<p>Wow, anstrengender Tag. Erstmal geduscht. Gruselig hier. Der sauberste Fleck in der Dusche war der, den ich gerade &#8222;beduscht&#8220; hatte. \u00dcberhaupt ist das wirklich ein gruseliger Platz. Nur 50m vom Strand entfernt. In der Tat. Die vierspurige Stra\u00dfe, die Mauer, den darauf folgenden Zaun, die Bahnschienen und die dahinter nochmal hochgezoge Mauer ignorieren wir dann mal gekonnt nach dem Motto &#8222;nur gucken, nicht anfassen&#8220;. Aber wer braucht schon Strand, wenn man Asphalt vor der Nase hat. Wie auch immer, ich haue hier morgen ab und gehe in ein Ibis Budget Hotel am Flughafen. <\/p>\n<p>Nach dem duschen also Barcelona. Schlechter Einstieg. Ich irre 2 Stunden rum um die Touristeninformation zu finden. Deren Einstieg ist eine unscheinbare Treppe ins Unterirdische. Meine Nerven sind langsam aber sicher auf Hochglanz blank poliert, als ich endlich mit Infos und City Map wieder an die Oberfl\u00e4che gelange. Meine Hose, eine kurze Hose, die ich extra f\u00fcr bessere Anl\u00e4sse mitgenommen habe, scheint der Schwerkraft neuerdings viel mehr als fr\u00fcher ausgesetzt zu sein und strebt unaufhaltsam und unnachgiebig nach unten. Ich \u00fcberlege ob ich mir einen G\u00fcrtel kaufen soll. Bei h&#038;m gucke ich mal. Ich will keine 10 Euro f\u00fcr einen h\u00e4sslichen G\u00fcrtel ausgeben, also m\u00fcssen die H\u00fcftknochen und der Bauch als Stopper reichen. Ach, aber guck mal da, die Hose da, die helle, die sieht doch ganz gut aus &#8211; und kostet nur 20 Euro &#8230; Bevor ich wieder klar denken kann, stehe ich in der Umkleide und probiere die Hose an. Wie, denke ich, keine 10 Euro f\u00fcr nen neuen G\u00fcrtel ausgeben wollen, aber die 20 f\u00fcr eine neue Hose sind ok?!  Ich h\u00e4nge die Hose an den n\u00e4chsten Haken, froh dem Hosendschungel entkommen zu sein. Als n\u00e4chstes muss ich was essen. Dann g\u00f6nne ich mir ein Ticket f\u00fcr einen &#8222;Hop on, Hop off&#8220; Bus, der mich erstmal zwei Stunden auf der roten Route durch die Gegend kutschiert. Ich sitze, gucke und steige in der Altstadt aus. Viele Menschen, alles ist laut und viel zuviel zum gucken. Hamburg ist ein Kaff dagegen. Nichts mit Tor zu Welt oder so. Ich bin reichlich \u00fcberfordert und gehe erstmal in einen Supermarkt. Da kenne ich mich aus &#8230;<br \/>\nF\u00fcr morgen habe ich etwas mehr Ideen von dem, was ich noch sehen will. Und zu sehen gibt es hier viel. Jedes noch so kleine Kunstwerk, Haus oder Museum ist von bestimmt namhaften Architekten entworfen. Die Stadt ist eigentlich aufgeteilt zwischen Gaud\u00ed, Mir\u00f3 und etwas Picasso. Es gibt zahlreiche Museen, Kirchen und sehenswerte Geb\u00e4ude. Jugendstil und Gotik reiht sich aneinander. Ich wei\u00df noch nicht so recht wo ich beginnen soll. Mal sehen ob ich morgen etwas Ruhe da reinbringen kann.<\/p>\n<p><a class=\"geolocation-link\" href=\"#\" id=\"geolocation616\" name=\"41.475403,2.299851\" onclick=\"return false;\">Posted from here.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wow, anstrengender Tag. Erstmal geduscht. Gruselig hier. Der sauberste Fleck in der Dusche war der, den ich gerade &#8222;beduscht&#8220; hatte. \u00dcberhaupt ist das wirklich ein gruseliger Platz. Nur 50m vom Strand entfernt. In der Tat. 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