{"id":473,"date":"2014-05-04T18:09:04","date_gmt":"2014-05-04T16:09:04","guid":{"rendered":"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=473"},"modified":"2014-05-04T18:09:04","modified_gmt":"2014-05-04T16:09:04","slug":"tag-38-saintes-maries-de-la-mer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/menina-unterwegs.de\/?p=473","title":{"rendered":"Tag 38. Saintes Maries de la mer."},"content":{"rendered":"<p>Ein wunderbarer morgen. Ich habe frei! Entspannt stehe ich auf und gehe zu den duschen, um meinen Kopf von der Wolverine-Frisur zu befreien, den er sich in der Nacht angeeignet hat. Vor dem Spiegel stelle ich nicht zum ersten mal fest, dass ich mittlerweile aussehe, als h\u00e4tte ich meine Arme bis zum Ellenbogen in Sojaso\u00dfe getaucht. Das Gesicht hat links einen helleren Streifen, vom Helm genauso unter den Augen und \u00fcber der Nase, hier von der Brille. Naja, ich will ja auch nicht Miss &#8222;Hamburg nach Madrid mit dem Fahrrad 2014&#8220; werden, obwohl ich nat\u00fcrlich gute Chancen h\u00e4tte, als einzige Kandidatin. Erstmal kaufe ich schnell ein, damit ich das erledigt habe. Heute mal keine Nudeln, sondern wieder Hacksteak. Finde ich super. Danach geht es in die Stadt. Ein reiner Touristen- und Ferienort sch\u00e4tze ich. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/20140504-173444.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/20140504-173444.jpg\" alt=\"20140504-173444.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/20140504-173522.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/20140504-173522.jpg\" alt=\"20140504-173522.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/20140504-173541.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/menina-unterwegs.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/20140504-173541.jpg\" alt=\"20140504-173541.jpg\" class=\"alignnone size-full\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es reiht sich Restaurant an Restaurant. Ich suche lange und finde endlich ein Tabak- Pressegesch\u00e4ft. Ich kaufe eine Zeitung und nachdem ich alle Souvenirl\u00e4den, Restaurants und auch die Roma, die mich ansprechen, ignoriert habe, gehe ich zur\u00fcck zum Campingplatz, um am Strand die Zeitung zu lesen. Eine sch\u00f6ne Idee, aber es hapert an der Ausf\u00fchrung. Am Strand hat man zwei Optionen. Allerdings keine Auswahlm\u00f6glichkeit, man bekommt gleich beide umsonst: Ich werde in k\u00fcrzester Zeit unter einer feinen Sandschicht dem Vergessen anheimfallen, nicht ohne vorher ordentlich gesandstrahlt zu werden. Auch mein gestern erworbener Sonnenschirm kann dem Wind erstaunlicherweise nicht widerstehen und fliegt, nachdem ich sicher war, ihn bis zum Erdmittelpunkt in den Sand gerammt zu haben, einfach so einfach weg. Ich springe sofort auf und erwische ihn noch, als ich meine Zeitung seltsamerweise in die andere Richtung fliegen sehe. Es ist &#8222;die Zeit&#8220; mit vielen interessanten Beilagen, die sich jetzt alle anfangen zu trennen, um ihrer Wege zu fliegen. Ja die Presse. Macht nie, was sie soll. Ich klaube alles auf und setze mich erstmal ersch\u00f6pft hin. Eine schnell wachsende Gruppe Sandk\u00f6rner spielt in meiner Ohrmuschel fangen und ich gebe entnervt auf. Statt dessen lege ich mich an meinem Zelt auf die Matte, hier ist es nicht so windig. Nach kurzer Zeit ist mein Gehirn nur noch Brei. Die Sonne knallt und ich werde schlapper und schlapper. So verd\u00f6dele ich den Tag und kriege nichts auf die Reihe. Hoffentlich hat der n\u00e4chste Platz etwas Schatten.<\/p>\n<p><a class=\"geolocation-link\" href=\"#\" id=\"geolocation473\" name=\"43.466471,4.453667\" onclick=\"return false;\">Posted from here.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein wunderbarer morgen. Ich habe frei! 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